Costa Vasca – Kantabrisches Meer – Baskenland

Die Costa Vasca gehört der Autonomen Region des Baskenlandes an und liegt direkt am Kantabrischen Meer. Die oft über 300 Meter hohe Steilküste zieht aufgrund seiner schönen Strände und Buchten alljährlich viele Touristen an.
Die Costa Vasca hat eine lange Tradition von Fischerei, Ackerbau und Viehzucht.
Hier scheint die Zeit still zu stehen und Sitten und Bräuche werden noch groß geschrieben.
Die Landwirtschaft hat hier noch immer einen hohen Stellenwert. Auch Hirten sind noch immer weit verbreitet. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts weitete sich jedoch auch der Industriesektor aus.
Charakteristisch für die Costa Vasca im Baskenland ist La Concha – fast eineinhalb Kilometer lang mitten in der Stadt San Sebastián. Der in Zarautz – zweieinhalb Kilometer goldener Sand – liegt nur wenige Kilometer westlich davon.
Für Surfliebhaber haben die Strände Gaztetape bei Getaria, Playa Salvaje bei Getxo und Mundaka einiges zu bieten. Nennenswert ist überdies die Playa de Laga bei Ibarrangelu. Fast einen Kilometer misst der Strand Azkorri und lädt somit zum Baden und Surfen ein.
Die Costa Vasca im Baskenland sollte man sich in der Badesaison von Juli bis Ende September anschauen und genießen. Leicht erreicht man Bilbao, San Sebastián oder ein anderes malerisches Hafenstädtchen. Nicht entgehen lassen sollte man sich die Orte Tolosa, Besain, oder Arantzazu bis in die baskische Rioja nach Laguardia.

Marion Meerpohl

Die Biskaya Brücke – Hängebrücke und Weltkulturerbe

Absolut sehenswert ist die Hängebrücke von Biskaya. Die Biskaya-Brücke oder Puente Colgante de Vizcaya ist die älteste Hängebrücke der Welt und noch heute in Betrieb.
6 Millionen Personen überqueren sie jährlich. Der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Bau wurde 1893 eingeweiht. Er ist ein Werk des Architekten Alberto de Palacio. 
Die 45 m hohe und 160 m lange Brücke überspannt den Fluss Nervion und verbindet so die Orte Portugalete und Cetxo miteinander. Die Brücke gilt auch heute noch als revolutionäres Bauwerk, denn sie war die erste Hängebrücke der Welt, die dank einer zwischen beiden Ufern verkehrenden Schwebefähre den Schifffahrtsbetrieb auf dem Fluss nicht einschränkte.
Diesselbe Technik wurde im laufe der Zeit auch für viele ähnliche Brücken in Europa, Afrika und Amerika verwendet.
Die Fähre wird von der Gesellschaft El Transbordador de Bizkaia, S.L. betrieben und ist das ganze Jahr über täglich von morgens fünf bis abends zehn Uhr geöffnet. Im Abstand von acht Minuten werden während der Betriebszeiten Autos und Personen übergesetzt. Die Überfahrt dauert eineinhalb Minuten und kostet für eine Fahrt in der Kabine 30 Cent (Stand: September 2010).
Die Überquerung der Brücke zu Fuß kostet 5 (fünf) Euro (Stand: September 2010). Man wird mit einem Aufzug in die Höhe befördert und läuft oberhalb des Antriebs über einen Panoramaweg auf die jeweils andere Seite. Dieser Panoramaweg wurde am 23. Juli 1999 im Beisein des spanischen Königs Juan Carlos und seiner Gemahlin Sofia eingeweiht.
Die Brücke ist fest in das Verkehrsnetz von Bilbao eingebunden und erspart den Fahrgästen einen Umweg von fast zwanzig Kilometern Autobahn.


Die Bakische Küste – Die Biskaya – Costa Vasca

Die südliche, vor der spanischen Küste gelegene Biskaya wird auf Spanisch und Galicisch in der Regel als Mar Cantábrico (Kantabrische See, lat. Mare Cantabricum) bezeichnet; daneben wird die Bezeichnung Golfo de Vizcaya (bzw. Golfo de Biscaia) verwendet, um die gesamte Biskaya zu bezeichnen. Auch im Französischen ist die Bezeichnung „Kantabrische See“ (Mer Cantabrique) für die Südhälfte der Biskaya geläufig, und im Baskischen ist Kantauri Itsasoa üblich.
Ein Teil der spanischen Biskayaküste ist unter der touristischen Bezeichnung Costa Verde bekannt. 


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