Wie fast jede spanische Stadt besitzt auch Aviles eine Plaza de España. Diese beherbergt das Rathaus und stellt den Mittelpunkt des Zentrums dar.
Die zwei Kirchen Santo Tomás de Canterbury und San Nicolás de Bari stammen beide aus dem 13. Jahrhundert und tragen ihre Namen nicht ohne Grund. So repräsentieren diese den wirtschaftlichen Einfluss der Stadt im Mittelalter. Im Inneren der San Nicolás de Bari liegt der Begründer Floridas, Menéndez begraben. Besonders sehenswert ist der mit Wappen geschmückte Brunnen an der San Nicolás de Bari, der im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Seine Wasserfontänen werden durch speiende Köpfe dargestellt.
Die Iglesia Vieja de Sabugo stammt noch aus der frühen Fischereigeschichte von Aviles. An der Plaza Carbayo liegt dieses kleine religiöse Relikt. Das spärliche Innere weist einen steinernen Tisch und steinerne Bänke auf, an denen damals die Seefahrer ihre Gebete sprachen.
Ein weiteres schönes Kirchenkonstrukt ist die Kirche San Francisco in der Calle de la Ferrería. Das Monument stammt aus dem 14. Jahrhundert und beherbergt ebenfalls mehrere Grabstätten aus dem 15. Jahrhundert.
Eine Besonderheit der Stadt ist das Escuela-Museo de Cerámica, eine Schule und ein Museum für Keramik zugleich.