Die Bewohner der Kanarischen Inseln sind ein Mischvolk von Spaniern und den eingeborenen Guanchen, versetzt mit normannischem, flandrischem und arabischem Blut.
Über die Herkunft der Guanchen ist wenig bekannt. Vermutlich waren es Wüstenbewohner der Sahara, die vor ca. 3000 Jahren auf die Inseln einwanderten. Auch wird eine Besiedlung aus Südwesteuropa vermutet, darauf deuten noch heute die Hellhäutigkeit mancher Kanarier hin.
Vermutet wird auch, dass die Phönizier auf der Suche nach neuen Handelswegen etwa vor 1.100 Jahren die Inseln besuchten und sich teilweise dort niederliesen. (""Die Phönizier waren ein semitisches Volk des Altertums, das hauptsächlich in Phönizien im Bereich des jetzigen Libanons und Syriens an der Mittelmeerküste lebte."")
Die Eroberung durch die Spanier begann im Jahre 1402 unter Jean de Bethancourt auf Lanzarote und endete 1495 unter Alfonso Fernandez de Lugo auf Teneriffa. Durch die Missionierung durch spanische Mönche, wurde das kulturelle Erbe der Guanchen vernichtet. Die Ethnie wurde ausgerottet.
Die Mehrzahl der Kanarier ist in der Landwirtschaft, im Handel und in der Touristikbranche beschäftigt. Die Kanarier sind im allgemeinen höflich und liebenswürdig, gastfreundlich, selbstbewusst (oft stolz) offen und ehrlich, sehr arbeitsam, temperamentvoll und kooperativ. Sie legen wert auf gutes Benehmen, gute Sitten, anständige Kleidung und Geselligkeit.
Die Amtssprache ist das Spanische, mit stark gefärbtem Akzent, der auf den einzelnen Inseln verschieden ist.
"" - Quelle: wikipedia.de