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Zwei Millionen Ausländer zahlen in Spanien in die Seguridad Social ein.



Die Zahl der Ausländer in Spanien, die in das spanische Sozialversicherungssystem, der Segurida Social einzahlen, hat die zwei Millionen Grenze überstiegen. Gegenüber dem letzten Jahr stieg die Zahl der Ausländer, die in die Segurida Social einzahlen um fast acht Prozent an. Die größte Zunahme konnte die Segurida Social in Kastilien-León verzeichnen, wo es einen Zuwachs um 23 Prozent gab. Die autonome Region mit den meisten sozialversicherungspflichtigen ausländischen Arbeitnehmern ist aber weiter Katalonien im Norden von Spanien, wo insgesamt 462.742 Ausländer in das System einzahlen.

Im gesamten Spanien waren es im Juni genau 2.030.559 Millionen Ausländer, die einzahlen, ein Anstieg von genau 7,89 Prozent zum Juni 2006. Die Zahlen wurden heute vom spanischen Ministerium für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Von den 17 autonomen Regionen und den Exklaven Ceuta und Melilla konnten nur Murcia (minus 0,57 Prozent) und Melilla (- 2,40 Prozent) nicht zulegen.

Nach Kastilien-Leon konnten auch Aragonien (19,68 Prozent), Kastilien-La Mancha (18,60 Prozent), Kantabrien (18,43) und Galicien (18,41) überproportional zulegen. Zwar im Plus, aber unterdurchschnittlich war die Zunahme auf den Kanaren (4,02 Prozent), Andalusien (5,20 Prozent) und in Madrid (5,67 Prozent). Die Zahlen auf den Kanaren sind etwas verwunderlich, sind die zu Spanien gehörenden Inseln doch auch in diesem Jahr wieder einem Ansturm von Flüchtlingen aus Afrika ausgesetzt. Allerdings erhalten diese in den seltensten Fällen eine Arbeitserlaubnis, viele werden auch auf das spanische Festland ausgeflogen.

Katalonien ist die Gemeinschaft mit den meisten Ausländern, die in die Segurida Social einzahlen (462.742). Auf Platz zwei folgt die spanische Hauptstadt Madrid (435.565) und dann die Autonome Gemeinschaft Valencia (243.255).

Am wenigsten sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ausländer gibt es in der Extremadura (11.629), in Kantabrien (13.089) und in Asturien (14.118).

Von den über zwei Millionen Ausländern, die in das spanische Krankenkassensystem einzahlen, sind 659.045 Arbeitnehmer aus den Ländern der Europäischen Union. Ein sprunghaften Anstieg gab es bei diesen Zahlen, nachdem Bulgarien und Rumänien als Mitgliedsstaaten der EU aufgenommen worden war.

Die meisten ausländischen Arbeitnehmer kommen aus Rumänien (199.187), gefolgt vom direkten Nachbarn Portugal (79.097) und auf Platz drei liegt Italien (69.072). Vor Deutschland liegen noch Großbritannien, Bulgarien und Polen. Insgesamt 46.396 Deutsche zahlen in die spanische Seguridad Social ein.

 

 

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