Charakteristisch für Pontevedras sind drei Plätze, die von der Plaza Ferrería eingeschlossen sind. Der Name bezieht sich auf die vielen Schmieden, die sich zur damaligen Zeit hier befanden.
Auch die gotische Basilika Santa Maria La Mayor (14. Jahrhundert) präsentiert eine Platerescofassade von Cornelius de Holanda. Im Inneren befinden sich erneut verschiedene gotische Grabstätten.
Pontevedra gilt als Hauptstadt des portugiesischen Jakobsweges mit dem Brunnen Ferrería als Aufenthaltsort für die Pilger.
Die barocke Kirche Virxe Peregrina aus dem Jahre 1776 ist eine interessante und architektonisch ungewöhnliche Konstruktion. Ihr Grundriss ähnelt einer Jakobsmuschel.
Die Plazas der Altstadt sind wunderschön und sicherlich einen Spaziergang wert: Die Plaza Verdura, Leña oder die Plaza das Cinco Rúas.
In der Alameda-Allee liegen Rathaus, Provinzverwaltung, die alte Kaserne San Fernando und der Sitz der Militärregierung.
Weitere religiöse Monumente sind die Kirche San Bartolomeo, sowie das Kloster Santa Clara. Die Kirche San Francisco (14. Jahrhundert) beherbergt Gräber von Don Payo Gómez Chariño, der an der Eroberung Sevillas im 13. Jahrhundert teilnahm.
Von der Kirche San Domingo sind lediglich Ruinen, die fünf hohen Apsiden mit Grabdenkmälern, erhalten.
Auch Adelshäuser sind in Pontevedra zu bewundern: Die so gennanten Pazos Gandarón und Miradores in Salcedo, der Pazo Lourizán, der Pazo Pedreira in Campañó und Santa Maria in Xeve.
Das riesige Provinzmuseum präsentiert in fünf ehemaligen adeligen Gebäudekomplexen aus dem 18. Jahrhundert keltische Goldschmiedearbeiten und Funde der Jungsteinzeit und wertvolle Gemälde- und Bernsteinsammlungen.
Darunter Werke von Künstlern, wie Zurbarán, Murillo, Ribero und Veronese. Außerdem werden Skulpturensammlungen vom 13. bis 19. Jahrhundert ausgestellt, sowie Stücke der spanischen Marine. Hier hat der Besucher die Möglichkeit, sich einen Teil der spanischen "Numancia", dem Flaggschiff aus dem Jahre 1866 anzusehen, die in den Krieg gegen Chile und Peru auszog.