Die ideale geografische Lage, die Nähe zum Atlantischen Ozean, die kalkhaltigen Böden, die so genannten „tierras albarizas“, und die vorherrschende Traube, der „Palomino“, schaffen die bestmöglichen Voraussetzungen für die Herstellung des typischen Weines: des Sherry oder „Jerez“, wie er auf spanisch heißt.
Jerez ist das Zentrum der Sherryproduktion. 36 Bodegas widmen sich der Herstellung und der Auslieferung des Weines. Die Herstellung ist ein langwieriges Verfahren. Nach der Fermentation wird er gemäß seines Charakters in die Kategorien „fino“, „amontillado“ und „oloroso“ klassifiziert, auf Fässer gezogen und in die Fassreihen, die „soleras“, eingereiht.
Der komplizierte Prozess wird bei jeder Führung durch eine Bodega, der Weinkeller, in denen der Sherry gekeltert und gelagert wird, anschaulich erklärt.
Die Besichtigung einer Bodega, zu den bekanntesten zählen zum Beispiel Sandemann, Tio Pepe und Pedro Domecq, sollte für jeden Besucher der Stadt ein absolutes Muss sein.
Beim Betreten des Weinkellers wird der Besucher von dem schweren Geruch der Eichenfässer und dem süßlichen Duft des Weines, der in ihnen lagert, empfangen. Die Verkostung der Spezialität stellt einen gelungenen Abschluss jeder Führung dar.
Die Herstellung der verschiedenen Sherrysorten wird von dem "Consejo Regulador de la Denominación de Origen Jerez – Xerès – Sherry" streng überwacht. Auch der begehrte Sherry-Essig, der "Vinagre de Jerez" wird hier hergestellt.