Investitionen in das Feuchtgebiet Marjal

Das valencianische Ministerium für Raumordnung im Feuchtgebiet Marjal Pego-Oliva verfolgt zwei konkrete Ziele: die Schaffung von besseren Brutbedingungen für Vögel und eine besucherfreundlichere Gestaltung des sieben Hektar umfassenden Naturparks.
Um diese Vorhaben realisieren zu können, wird die Landesregierung voraussichtlich knapp 300.000 Euro in Wanderwege, Inseln und Videoüberwachung investieren.
Die dafür vorgesehenen Gelder kommen größtenteils aus Europafonds und wurden über das Madrider Umweltministerium bewilligt.
Insgesamt 4,5 Hektar des Naturparks sollen für Besucher zugänglich gemacht werden. Desweiteren sehen die Pläne vor, so der valencianische Minister für Raumordnung Rafel Blasco, im Marjal 2,5 Hektar abzuschirmen, um den Tieren absolute Ruhe für ungestörtes Brüten zu garantieren. Viele der Vögel sind vom Aussterben bedroht, darunter Nachtreiher, Fischreiher, Rallenreiher, die Gelbfußmöwe und Rohrdrommel.
Zudem wurden etwa 2.000 Fische der Gattung Punxoset beim Ministerbesuch im Feuchtgebiet Marjal ausgesetzt.
Susanne Hesse
IMP-Agentur
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