Gebühren und Ausgaben bei Hypotheken

Die meisten Banken und Sparkassen verlangen eine Krediteröffnungsgebühr, die zwischen ein und 1,5 Prozent der Kreditsumme liegt. Darüber hinaus sollte jeder Kreditnehmer wissen, dass jede Änderung des Vertrages Geld kostet.
- Die Vorfälligkeitsentschädigung, die die Banken für
außerplanmäßige Rückzahlungen einbehalten, beträgt bis zu
einem Prozent. Bei Sondertilgung wird ein Minimumbetrag
angegeben.
- "Subrogación" heißt die Hypothekenübertragung an Dritte, zum
Beispiel bei einem Bankwechsel des Schuldners. Dafür zahlt er
dann meist 0,5 Prozent.
- Ein Weiterverkauf der Immobilie mit Hypothekenübernahme durch
den Käufer kann eine interessante Alternative für beide
Parteien sein. Vorteil: Der Kreditnehmer spart die
Auflösungskosten, der Käufer muß keine üblichen
Eröffnungskosten für eine neue Hypothek zahlen.
- Bei jeder vertraglichen Änderung und notariellen Beurkundung
kostet das den Kreditnehmer zwischen 0,5 bis zu einem Prozent
Gebühren.
- Sämtliche Abwicklungskosten einer Hypothek laufen über die
Bank und eine beauftragte Gestoría, die zum Beispiel
Behördengänge erledigt. Auch das kostet einiges an Gebühren.
- Weitere Gebühren müssen für Notar- und Eigentumsregisterkosten
eingeplant werden.
- Ein Prozent des Gesamthaftungswertes geht zudem immer als
Steuern an das Finanzamt. Bei einer Löschung fallen dagegen
die "Impuestos de actos jurídicos" an. Dazu kommen sieben
Prozent Grundsteuer.
- Der Abschluss einer Feuerversicherung ist bei Hypotheken
obligatorisch, eine Hausratsversicherung wird empfohlen.
14/05/2004 Julia Borck
IMP-Agentur S.L.
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