In den letzten 50 Jahren wurde der Erzabbau in den Mienen hinter Cartagena aufgrund der geringen Rentabilität eingestellt. Stattdessen sorgte die Ansiedlung verschiedener Industrien im "Valle de Escombreras" und die Ausdehnung der Gemüse- und Obstplantagen für den wirtschaftlichen Wohlstand.
Ende der neunziger wurde eine umfassende Restaurierung des Stadtkerns eingeleitet und eine Verbesserung von Sportangeboten, touristischen Dienstleistungen, Hotelangeboten etc. vorgenommen, um die bis dato sehr niedrige Tourismuswirtschaft anzukurbeln.
Fortan eröffneten Museen, ehemalige Bergbaupfade und Weidewege wurden zu ausgeschilderten Wanderwegen ausgebaut. Auch erstklassige Golfplätze fanden ihren Weg in die Hafenstadt, sowie die Inbetriebnahme eines Touristenbuses und eines Katamarans für Rundfahrten im "Puerto de Culturas" (Hafen der Kulturen).
Seitdem ein neues Schiffsdock gebaut und das touristische Angebot erweitert worden ist, setzte auch im Kreuzfahrtsektor eine steile Entwicklung ein und sorgte dafür, dass inzwischen ca. 34 Kreuzfahrtschiffe jährlich mit mehr als 30.000 Passagieren in den Hafen von Cartagena eindocken.
Inzwischen ist die Stadt hervorragend für einen Tagesausflug geeignet. Besichtigen Sie das römischen Amphitheater , das archäologische Forschungszentrum sowie das römisches Museeum
Besuchen Sie das "neue Cartagena" und erleben Sie ein Stück spanische Geschichte...
Susanne Hesse