Seit 1411 wurde das Kastell von Papst Don Pedro de Luna genutzt. Da es zu dieser Zeit mehrere Anwärter für das Papstamt gab, kämpfte auch er verbissen und mit großer Hartnäckigkeit für den Posten, womit er letztendlich auch Erfolg hatte und vom Vatikan als vierter Papst gewählt wurde.
Als Benedikt XIII. lebte er noch bis zu seinem Tod in der Burg. Sein Nachfolger Klemens VIII ließ sich ebenfalls dort nieder und auch heute noch erinnern Studierzimmer, Basilika und Konklavensaal an die päpstliche Vergangenheit.
Während man in den frühen Morgenstunden noch in die Geschichte eintauchen kann und weit zurück in die Vergangenheit versetzt wird, verwandelt sich der Ort im Laufe des Tages zum Touristenzentrum.
Besucher können nach dem Aufstieg zur Templerburg einen Einkaufsbummel auf den stattfindenden Märkten machen, Andenken aber auch hochwertige Kunstgegenstände kaufen oder sich in einem der vielen Restaurants und Bars niederlassen.
Wer etwas mehr Ruhe bevorzugt, kann aber auch eine kleine Pause in dem Burggarten einlegen und die dort angebotene Vogelausstellung genießen oder einen Abstecher zum nicht weit entfernten Naturpark Sierra de Irta machen, welcher noch unberührte Natur und einsame Buchten bietet.